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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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195
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Erster Theist

Der freien Deutschen Blick, so kühn und blauund hell,

Wie lang soll er dem Tanz - MarcellDer Blick des Sklaven - sklaven seyn ?

Die konnten einst die Welt befrei'n!

Die lassen, Knabe», sich entmannen,

Von Knabenwüthrichen, die noch,

Die kläglichen Tyrannen!

Selbst tragen Vocmundjoch !

Der freien Deutschen Geist, wie lange soll erseyn

Ein Miethlingsgcist? Soll wiederkau'n,

Was andrer Fuß zertrat! Der Ruf,

Der einst in Leibnitz Weltall schuf,

Wie schnöde muß er kluftversausenIn Schulen, und statt SonNenweltSich Seifenweltall brausen,

Das mit dem Hauche fallt I

Dev freien Deutschen Lied, wie lange soil esseyn

Ein Pangeschrey? wie HandgemeinAus hundert Flöten! WicderhallAus hundert Klüften! Tauber SchallVom Schilfe Jordans und der TiberUnd Theins' und Sein'! und nie, 0 RheinUnd Kön'gin Elbe! lieberSollt ihr die Götter seyn

Der Lieder, die nicht Höfen lispeln! Sollen nichtUm Höfe lispeln! Denn das Licht

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