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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
Seite
153
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Gewährt die Mühe. Wie mit Schöpferskraft,

Mit Selbstbewußtfepn reget sie uns warm.Drum fühl' Entschluß, so lange Lebenssaft

Dir quillet und kein Feind soll deinen Arm

Verrücken, wenn du schnellst der Lüfte Scher;,

Den Pfeil; nur eh der Tod ihn dir entreißt,Weil du noch schlägst, (du schlägst nicht immer,

Her;!)

So fühle dich und wirk' und schaffe, Geist

Denn einst wird's um mich Abend. Jener BlickDer schönen Sonn' erlischt und träufelt ThauStatt Strahlen nieder. Zephyr kehrt zurückZum jungen Morgcnroth und laßt der Au

Nur kalte Schauer. Tief verstummt umher

Das Ehor der Vögel: senkt die Schwingen abUnd schlummert; um dich rings in Luft und MeerVon Eyd zu Himmel wird's Ein dämmerndGrab,

Wird, wie du Geist denn bist. Cs schließet sichDie Seele, wie die Blume. Zarter LeimDes Lebens, du erstarrest; dir entwich

Dein Balsam und der Lebensschwangre Keim

Der Thaten liegt erstorben. Jenes Bild,

Ein Wahnbild, hieß der Sieger aller West,Hieß Alexander einst; die Asche füllt

Jetzt ihren Sarg nicht mehr; der kühne Held