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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
Seite
117
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Erster Th eil.

"7

Der inS Antlitz uns segnet und flieht! dem Fliehen-den sollen

Festliche Lieder schallen, und Weihrauchsdüste nach

segnen l

Und ich kränze den Altar mit heiligen Priesters-Händen !

Der uns Frühling erschuf, Er ists, der Kränze

verdienet:

Denn er pflanzte der Wüste zuerst dm schwangeren

Keim ein:

Siehe, da sproßte der Keim, von Sonnenstrahlen

begossen,

Und brach Blüthen hervor: drum krönen Blüthen

den Altar,

Rings um den Altar sind Blumen gestreut, dem

Schöpfer des Frühlings!

Und nun setz' ich sein Bild mit heiligen Priester-händen

Vor die Götter! Sie sehen das Bild, und segnen's

von oben:

Denn sie erhören Gebet des Opferers, ihres Ge-heimen,

Der, das Auge verhüllt, vor ihre Kammern des

Raths tritt.

Faßt des Altars Hörner, und bebt, und flehet Ge-sichte :

Sieh'! drum glänzet das Bild! ick) küss' es! sal-

bet's ihr Götter!

Denn schon streu' ich Weihrauch mit heiligenPriesterhänden: