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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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115
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Erster Thcil. irS

Wenn im Abendroth der Himmel schwimmet,Wähl' ich dich, o See!

Wenn der Silberthau auf Wiesen glimmet,

Wahl' ich dich, Allee!

Wenn die Sonne steiget,'

Suche ich den Wald;

Und wenn sich der Abend neiget,

O so bist du, Frcundschaftshütte, mir ein Auf-enthalt.

Hier als Jüngling Rosenkränze winden

Ist ein Königreich.

Hier sein Leben neu verjüngt empfinden

Sagt, was ist dem gleich?

Hier, wo sich VergnügenNicht mit Silber zahlt,

Und wo sich mit sanften Zügen

Auf dem Antlitz der Bewohner treue Freundschaft

mahlt. *)

*) Dies schrieb ein Fremdling, der auf Grafen-heide

Lum ersten LieslandS LandesfteudeIm Cirkel lieber Freunde fand.

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