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unser Herz zu beleben."-Sie laßt auf
ihrem Grabe einen Palmbaum sproßen, „derunverwelkbare Zweige, und auf seiner Rindedie zarten Verse der Aglauro trage."
Was mich zu den wenigen Gedichten, die ichvon dieser Faustina kenne, angenehm hinzog,war die Wahrheit ihrer reinen, hohen Empfin-dung. Jedes Sonnet, fühlt man, ist aus Umstan-den des Lebens hervorgegangen, die ihr diese Sprachejetzt zur Natursprache machten. Leid und Freudewechseln in ihren Gedichten; so daß diese, ohne eszu wollen, eine kleine Lebensbeschreibung, ein fortr'gehendes Herzensgemahlde bilden. Ich wünschte in-dessen mehr von ihr zu wissen, als mir diese Ge-dichte und Crescimbeni *) sagen.
H.
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