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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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Erster Th eil.

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Du senkest müde dich, vom scharfen Ost zerknicket,Und suchest Schatten in der dürren Au;

Dann sey, wenn sanft dich wegzumahenDer Sonne letzter Schimmer traf,

Im leisen Frühlings-WehenDein Tod der Blume Schlaf.

Die Schwestern des Schicksals»

Nenne nicht das Schicksal grausam,Nenne seinen Schluß nicht Neid:

Sein Gesetz ist en?ge Wahrheit,

Seine Güte Götterklarheit,

Seine Macht Nothwendigkeit:

Blick' umher, o Freund, und sicheSorgsam wie der Weise sieht.

Was vergehen muß, vergehet:

Was bestehen kann, bestehet:

Was geschehen will, geschieht.

Heiter sind des Schicksals Schwestern,Keine blasse Furien :

Durch der Sanftverschlungnen HändeWebt ein Faden sonder EndeSich zum Schmuck der Grazien.

Denn seit aus des Vaters HauptePallas jugendlich entsprang,

Wirket sie den goldnen Schleyer,