Erster Th eil.
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Du senkest müde dich, vom scharfen Ost zerknicket,Und suchest Schatten in der dürren Au;
Dann sey, wenn sanft dich wegzumahenDer Sonne letzter Schimmer traf,
Im leisen Frühlings-WehenDein Tod der Blume Schlaf.
Die Schwestern des Schicksals»
Nenne nicht das Schicksal grausam,Nenne seinen Schluß nicht Neid:
Sein Gesetz ist en?ge Wahrheit,
Seine Güte Götterklarheit,
Seine Macht Nothwendigkeit:
Blick' umher, o Freund, und sicheSorgsam wie der Weise sieht.
Was vergehen muß, vergehet:
Was bestehen kann, bestehet:
Was geschehen will, geschieht.
Heiter sind des Schicksals Schwestern,Keine blasse Furien :
Durch der Sanftverschlungnen HändeWebt ein Faden sonder EndeSich zum Schmuck der Grazien.
Denn seit aus des Vaters HauptePallas jugendlich entsprang,
Wirket sie den goldnen Schleyer,