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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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Herders Gedichte.

Bis einst Uran in selberEin schöneres Mittel ersann;

Sie ward zur Welle des Meeres

Und blickte den Lieblichen an.

Er sieht ini Meere sein Bildniff,.

Und wird von Liebe beseelt;

Und fühlt mm selber die Schmerzen,

Mit denen er andre gequält.

Umsangen will er das Wahnbild,Ihm in der Welle sv nah;

Und sich! sein schönerer Bruder

Steht vor dem Liebenden da.

Wer bist du?" spricht er verwirret.D i selbst, dein Bruder bin ich lLaß uns versuchen im Kämpft;

Vielleicht besiegest du mich. "

Und seitdem ringen die BeideDer Liebe mächtigen Streit;

Wo Einer Herzen verwundet,

Ist nie der Andere weit.

Wo Liebe, schaffende LiebeHinschaut mit zauberndem Blick,

Kommt ihr vom Bilde des AnschaunsDie Gegenliebe zurück.