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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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Erster Theil.

Wenig Tage währetc die Freude,

Und das Chor der horchenden EntzücktenStand von Hunger, Durst und von GesängenMatt und welk und eingeschrumpft und sterbend.

Und die Musen halfen ihren treuenMärtyrern noch in den letzten Nöthen;

Süßen Todes führten sie die ArmenSingend - sterbenden ins Land der Dichter;

Wo sie jetzt auf allen grünen BäumenWie die Könige der Erd'e thronen,

Ohne Sorgen, ohne Müh und Arbeit,

Ohne Fleisch und Blut, den Göttern ähnlich.

Nun und nimmer drücket sie das Alter,

Nun und nimmer ängstet sie die Nahrung;Trunken, von ein wenig Thaue trunkenSingen sie gehört und ungchörct.

Wie sie dann auch, also lehret Plato,

Ihren Musen treue Nachricht bringen,

Was hier dieser Knabe, jener SchäferSingt und sang und künftig singen werde.

Ach, ihr süßen Landvcrwüsterinnen,

Steiget noch einmal vom Himmel nieder,

Holde Musen, steigt herab und hemmetEurer cw'gcn Lieder ew'ge Wirkung.

Seht die Schaar der horchenden Entzückten,Myriaden Sänger, Virtuosen,