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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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Erster Theil.

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Und Ohr und Auge täuscht sich gern;

Das Herz, es pochet in die Fern,

Und wünscht und hat und glaubets kaum:Denn auch sein schönstes Glück ist Traum.

Die Hoffnung, ewigschön und jung,Ist uns ein Kind der Dämmerung;

Auch ihre Schwester, Sehnsucht, liebtDen Schleper, der die Lieb' umgiebt.

Ich dank' euch, die ihr um mich schwebt,Daß ihr die Hülle mir gewebt;

Doch Lieb' und Aelher, leiht, o leihtMir einst ein Heller Pilgerklcid.

Das Kind der Sorge.

Einst saß am murmelnden StromeDie Sorge nieder und sann:

Da bildet' im Traum der GedankenIhr Finger ein leimernes Bild.

Was hast du, sinnende Göttin?"Spricht Zevs, der eben ihr naht.

Ein Bild von Lhone gebildet,

Belcb's, ich bitte,dich, Gott."

Wohlan dann! Lebe! Es lebet!Und mein sey dieses Geschöpf!"Dagegen redet die Sorge:

Nein, laß es, laß es mir, Herr."