geraffen. 2öie oft er junt ^rieben, ber il)tt felbft befreite, gejwcbigtunb gewirft bat, entzieht fidb naturgemäß, felbft für bic weitere Greifeintereffirenben gälle, uod) öeffeutlicblcit.
SDiefe SDZtlbe War ein 9ln§fluß feiner angeborenen ^>erjen§güte, Der»cbett bttrd) fein retigiöfeS (Smpfinbett. ©ie gewann ibnt bie .'perjen alter,bie ibnt näher traten, tmr altem feiner ©dfitler unb (Sollegen im ?(mtc.ÜJfit ber ^jerjenSgiite war oereint eine erfrifebenbe Weiterleit be§ ©e=miitbeS- ®r liebte grohfiuu unb ©djerj wie in jungen fo in altenSagen; babei War feine ebele Statur geeignet, jeber 93cintifd)ung oontRobbeit unb grioolität oorpbcitgen. 9tm Wobtften fühlte er fiel) intraulichem Familien* unb gteidfgefinntem fleiueut greunbesfreife. ?(ntgolbigften glänjte aber fein (rmutor, wenn er mit einer Heilten @d)aargrettnbe über Söerg unb Sf)at Wanberte an beit Ufern be§ 9vl)ein§, int©cbwarjwalbe ober in ben 9$ugcfeit; uameutlicb bei letztem SBanberuugcnwürbe and) ba§ ©ebiet ber hoben fßolitif geftreift unb fromme SBiiitfdjefür bie SBieberbereiuigung ber getrennten SBriiber mit Sciitfdflanb ge*äußert. (Sine berartige SSauberung in ben fed)S§iger Saßren mit SeopolbKaufmann, beut S)id)ter ©imrod, ben ©ebrübcrnffteiufenS (bent fßfarrerunb bent fpäteru attfatf)oIifcl)en §8ifchof), bem greunbe Sttenbadj l)utber Sichter in anmutbiger SBeife in feinem „‘äRaterifdjcu unb Stoinan*tifdjen Sibciulaub" gefdbilbert 1 ).
9Zod) eine (Sigenfdiaft eutfprang feiner Werjeuggüte: feine Sefdfeibett*beit. (Sr, „beffeu 9tul)m feinen DZamen Weit über Seutfdjlaub, ja über(Suroßa biuattS getragen butte, lief) uidjt bloß einen jeben in feiner(Sigeuart gelten, beffeu ©treben er at§ aufrichtig erlauute," 2 3 * ) er trug c§and) nidjt fdjWer, fidj bort mit feiner 9lnfid)t unb feinen Arbeiten unter*Sorbiten, wo er hätte au ber ©piße ftebett, beibe hätte jur ©eltungbringen tonnen. SSie biefe d)rift(id)e 93efcbcibeul)eit unb Semutl) il)uüeraulaßte, feilt Shtnftibeal ttid)t mit ber nötigen (Sitergie jtt oertl)ei=bigett, au§ gurdjt, er föititc fid) einem fehlerhaften ®ituftler*(Sbrgei$ebitigebeu, ift oorl)iit erwähnt 8 ).
Sa er feine 9(rbeit al§ ©ottesbicuft aitfal), fo begann er fie nieohne ©ebet. Sn ber erfteu 9J£orgenfriil)e, jur SBinter* unb ©omuter*jeit, in jungen unb alten Sagen, wohnte er bem SDZeßopfer bei, ein93ilb rü()renbfter 9lnbad)t. Semattb, ber mit feinen „Sängern ju(Smattä" oont Saf)ve 1856 uidjt rcd)t jitfriebeu War, meinte, wenn (Sari
') 4. Stuft. S. (iO, 93onn. ®cr SSerfaffcv fpvidjt tiott ben jed)§ ©tfjöpfungstagen(bic Dicije bauerte fcd)§ Sage). „Sicje lucrbcn ber crfrfjöpften ßaufmiillittreinfimjainlciewig unuergejjlid) (ein." ®a§ finb bic elften Silben ber obigen Stanten.
2 ) 2Bovtc au§ ber ©ebndjtniferebe u. ÖltingenS.
3 ) ©in jcljiincr gug feiner dtjriftlidjen ®emutl), wie ber 9)teifter cinft einen ©eifilidjen
3 unt fironfen begleitete an Stelle eines Gtjorfnaben, .ging nad) feinem Stöbe burd) bie '^rcffc.