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Carl Müller : sein Leben und künstlerisches Schaffen
Entstehung
Seite
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unmittfürtid) über einen fotdj reidfen @d)at) ecf»t poetifdjeit S'iatur*empfinbenS bet ihm. ®r fd)tuefgte förmlich in beit SZaturfdjönheiten beS©übenS! ©pater i[t bie Suft au ber Sarftettung taubfdjafttidjer ©cenerieeitnie mehr fo ftarf bei ihm berüorgetreteu. ®od) pat er nie üerfciumt,fctbft für bie fteinfte tanbfd)afttid)e 23eitf)at feiner Schöpfungen, mochteeS feine Siebtingsbtume: bie fpaiberofe ober eine ©rbbecrftaitbe (bei bert). gamitie), eine Sßeinrattfe (Sitnger jit ©mutans) fein, bie nmfaffcnbften9Zatiirftubien aitjuftellen. ©r jeidjnete ttitb matte bett ©egeitftanb inallen gärbitngeit ttnb Sagen, llnt ben ^iittcrgrunb feinesStofen*munberS" tnögtichft natitrluaffr toieber^itgebeit, jeid)nete er an ÜDrt ttnb©teile bie SBartburg, bas SEf^or, bie ffetfen, bie Sanbfdjaft. ©elbftbei ben einfachen geidjitungen für ben Siitberoerein arbeitete er fo; j. 93.für ben () UntoniitS befugte er bie gelten feines fötofterS in fßabna.

©in SiebtingSaufenthatt für ben Zünftler, and) nad) ben ©fijjett*bitdferit, mar Stffifi, gezeitigt bttrd) ben bort beftatteten großen 9Irmntt)3=apoftel, für ben er eine tiefe Verehrung im fxrjcn trug, Oerftärt bttrd)eine Suuft Don finbtidjer Siaiüetcit unb zugleich erpabenfter ©reffe, um*geben tmit einer parabiefifdjeit Statur tmn mttnberbarer Harmonie, überber eilt Ijimmtifdjer ^rieben liegt unb bie unmittfürtid) bem ©djauenbenben ,3eid)euftift in bie fpanb briidt. Sn Slffifi mot)ute aud) ber aitSDücrbcdS Sebeit betanute ©anonico ©intim, beffext öottftänbig attSge*fit()rteS, anjief)eube§ fßorträt eine .Qierbe feiner ©fijjenbüdjer bitbet.Sie UitSftitge borttjin bitbeten aud) in fpiitern Sat)ren eine SiebtiitgS*erinnernng beS SHinftterS.

Sn nod) fd)ärfern ©egeitfafj ftettte fid) bie Siiffetborfer dfrift*tidje SDMerfdptte ju beit eigentlichen Stajarenerit iit einem anbent fßunfte,ber menigftenS fttrj berührt merben muh, meit er mieberhott §tt 9(it=griffen auf bie retigiöfe SJiaterei überhaupt geführt hat: idj meine baSUctftubiitm. töefannttid) mirb in nieten Shuiftgefdjidjteit gefpöttett überbie 9trt unb SQSeife, toie bie Siajarener fid) über baS SJJobett hintoeg*halfen: ©ie bienten fid) gegenfeitig, inbent fie batb einen groben Siäuber*t)ut auffe^ten, batb einen Siittermantet unthingeit ober in feiertidjemgeifttidjeit ©emanbe erfd)ienen. gitr bie meibtidjen ffiguren bet)atfen fiefid) aufs @erathemot)t. ©o muhten 9Serjeid)intngen ttnb unnatürlichergattenmurf itidjtS fetteneS feilt 1 ). Sagegen fträubte fid) baS ©eitie beS©ornetiuS, tmr attem aber ber äftt)etifd)e ©efdpnacf ©d)abomS. SaSSJtobett fott nad) ihm ben Äunftter üon bem mirftidjen SSorhctnbeitfeiit ber©temente überzeugen,bie, bttrd) bie ©inneitmett jerftreut, Oon ifmt mit

) ltcbrigcn§ überfiel)! ntan bei btcjeiu ©pötteln einen $itnft fetjr leicht: 9iid)t jeberjunge SÜlaler, ber nad) 9iom hm, mar int ©taube, ein treuere» tOlobett 3 U bejahten.StnbrcaS SMttcr !(agt micbcrtjott über bie Ijofjcn greife, bie bte Sftobctte forbent burften.