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Carl Müller : sein Leben und künstlerisches Schaffen
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unb bie 1)1. ßäcilia non Diafael. Uitfer junger ß'ünftlerIjatte bie (Sfjre,als einer ber 1). Sreitönige im befolge beS SBan @l)cf p figurtren".

2tudj ber jRomantif mürbe gctjulbigt: in marinen ©ommernäditen,aber and) pmeilen an eisfalten üföinterabenben manberte er mit gleidj*geftimmten greunben IjiuauS in ben ©rafeitberger gmrft, um ben geljeintniffHollen Stimmen ber Statur anbad)tSHoll p laufdjen. SBar ja bie jRontautifnod) nidjt erftorben, unb nerbanb ifju ja bamalS bod) enge fyreunbfdjaftmit einem ber ItebeuStoürbigfteu Sänger berjelben, bent Maler unbSidjter Stöbert Sleinid, ber in berSöibnutng" feiner fjerrfidjenSiebereines MalerS mit Stanbjeidjnungen feiner greunbe fingt:

äßenrt idj an meinet ©taffeleinIDtidj miibe IjaM gcmalctUnb abcnb§ in ben Mauten DUjein©ie ©onnc glütjcnb ftraljlct,

®ann leg id) bie Ißatctte tjinUnb eil Ijhiauä mit froljcnt ©iun3n einen jdjönen, ftiflcn Jßalb,

®a§ ift mein lic6fter Slufenit)nlt.

greilid) meint er bamit mol)! tneniger ben mirtlidjeu Staturmalb, als ben§ain ber fßoefie. llebrigenS möge im Unfdjlnffe an baS citirte Sßerfbemerft fein, baff nidjt Sari Müller, fonbern fein Srnber ßnnftautineinen ^Beitrag p bem Sitfjterbud) geliefert fjat. Sie falfdje Stadjrirfitfdjeint anS Siaglcr'S SHinftlerle;rifun p flammen. Sari mar pr ,geit,als baS SBerf, laut bem poetifdjen SSortnort, fertig geftellt mürbe, erftauf bie Ufabemie gef'ommen. Ser jiingftc Mitarbeiter ift ber breiSaläre ältere UnbreaS Dldjenbad).

Ser froljfimtige Süngltng, mit feinen SBritbern ber erfte, ber HornSiiben (mop bod) in gemiffem Sinne Sarmftabt p redjnen ift) nad)Siiffelborf fam, pfjlte 'halb fiele Söefannte nnb $reunbe. SlllerbingSmar baS 3meuHbe=©rmerben unter ben gemiitl)lid)en afabentifd)en tBerbälfniffen, mie fie bamalS nod) beftanben, nid)t fdjlner. Ser SidjterSBolfgang Müller Hon SönigSminter l)at Hon il)nen folgenbe fnftlidjeSd)ilbernng entmorfen 1 ):@S mar bamalS nod) non Hürntjerein Sitte,baff alle Sünftler im 9(fabemiegebänbe arbeiteten; . . . einer Ijocfteneben bem anbern im Sltelier, felbft bie (Srljolitng pnfdjeu ben ?(rbeitenmar fjodiftenS bem 33efud) in einer anbern Sßerf'ftätte gemibmet. Unterbiefen Umftänben tarnt eS nidjt auffallen, meun bie Sbeen gemiffcrmajjenanftedenb mirften. Saljer fd)reiben fid) alle jene ©retdjen, jene ©eno=Hefen, jene Slfdjeitbröbel nnb mie all' baS romantifd) jngeftul^te SSefcnIjei^eit mag. Sa, bie auf ber Palette cntmictelte eine Strt ©on=

) ©üffelborfer ßünftler au§ ben Ie( 3 tcn 25 Salden, Seidig 1854, ©. 3 f.