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fdutard), 23nttu3.
fdjreiben, unb nidfjt »ielmeljr bie erften unb ebelften -Ulänner tljun eS?Son anberen iprätoren »erlangt man ©elbfpenben, Äomöbien unb $edj=terfpiele; »on bir »erlangt man — als beine anererbte ipflidjt — ben©turj ber Jtjrannei. Sebermann ift bereit, alles für bid; 5 « leiben,roenn bu bicfi jeigft, wie man eS wünfdjt, — mie man’S »on birerwartet!" Stuf bie§ umarmte er ben 33rutuS aufs Ijerjlidjfte. ©0waren fie beim »erföljnt unb wanbten ftdlj nun an itjre greunbe.
11. SDamalS lebte ein geroiffer ©a'juS Siga'riuS, einer »onIpompe'iuS’ §«unben, ber ebenbeSljalb in 3lntlageftanb »erfetjt, aber»on ßäfar freigefprodjen worben war. SDiefer 9Jiann war für bie©ntbinbung »on feinem fßrojeffe weniger banfbar, als er uielmefjrben 2lnla{j feiner 2lnfed;tung l)öd)ft übel aufnaljm. ®r mar beSljalbSäfarS gcinb unb mit bem Äreife beS 93rutuS ganj befonberS be=freunbet. SBeil er banials unpäfjlid) war, fagte SrutuS bei einem33efud;e: „£) Siga'riuS, bafj bu gerabe feilt fran£ fein mufft!" 2llS*halb rid;tete fidj biefer auf ben ©Uenbogen empor, nafyrn örutuS anber £anb unb fprad;: „SRein, 23rutuS, — wenn bu an etwas benlft,baS bir ©Ijre macf)t, — bann bin id) gefunb!" —
12 . 33on feilt an fudjten fie bie ©efinnungen ilfrer Sefanntenunter ber £anb ju erforfdjen. 2 Bem fie trauten, bem teilten fie beniplan mit unb nahmen i^n auf. SDabei trafen fie i£>re 2luSroalfl nid^tblofj unter näheren greunben, fonbern unter allen, bei melden fie einetüchtige $edljeit unb SobeSoeradfjtung mußten. SDeSmegen »erl)eimlid£)=ten fie’S audj bem Si'cero, obwohl lein anberer SRenfd) ein gleichesVertrauen, eine gleiche Siebe bei il;nen genoff. 9lber bem Sicero fehltecS fd^on »on 9latur an SBeljerjtljeit; jubem l;atie er bei feinen Safirenauci) bie öngftlid;e33orfidfjt beS ©reifenalterS angenommen; bann wollteer alles (Singelne in feinen ©ebanlen bis jur l)öd)ften ©idjerljeit auS=Hügeln; beSljalb befürchteten fie, er lönnte ilfrem 9Rute bie ©pitje ab=breiten, wäljrenb biefer ein rafdjeS^anbctn brauste. £attebodE)ä3ru=tuS an feinem übrigen greunbeSfreife bereits aud^ ben @pi£ure'er ©ta*ti'liuS, fomieben§erjenSfreunbbeSSa'to,$E)ao'niuS,übergangen! ®er©runb war folgenber. 2llS er bei einer wiffenfdEjafilidfjen Unterhaltung»erfudfjSweife beiben ganj »on fern audfi fo eine ©djlinge an ben §alSwarf, entgegnete ip^aoniuS: „ein Sürgerfrieg fei noch fdjlimmer, alseine ungefet}lid;e 3Ronard;ie!" — unb ©tatiliuS äußerte: „es fei