Druckschrift 
Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
Entstehung
Seite
394
Einzelbild herunterladen
 

IX. Gesänge

294

Sondern alles ordnen im HimmelDie Grazien an;

Neben dem pythischcn

Mit dem goldnen Bogen bewehrten Apollon,

Setzen sie ihre Thron' und preisen

Des olympischen Vaters unvergänglichen Ruhm.

Töchter des mächtigsten unter den Göttern,

Ehrwürdige Aglaja, du

Liederfreundsir Euphrosyne, höret mich:

Du auch, Gcsangesfreundin, Thalia, die jctzhAuf günstigem Glück den HymnenchorLcichtschwebcnd daherziehen steht:

'Denn in lydischer Weise,

Mit vorbedachten Gesängen,

Den Asoxichus zu singen kam ichchiehcr;

Da der Minyer Stadt in Olympia Siegerin ward,Thalia durch dich!

Echo, geh' in das fchwarzummauerte Haus

Persephonens, bringend

Dem Vater fröhliche Botschaft,

Wenn du dort den Kleodamus sichst;

« Melde vom Sohn ihm,

Daß er sein jugendlich Haar

Im Schooßc der herrlichen Pisa

Gekränzct habe mit der edelsten Kämpfe Fittigenl