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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
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>^ls Thales gefragt ward, was er für das W e i-feste in der Welt halte? antwortete er: die Zeit-denn sic hat alles erfunden.

Dem geinaß qabcn die.Griechen dem Zeit-Gott(Chronos) die größesten und schönsten Namen, B a-tcr der Dinge, E n t h ü l l e r der Wahrheit,den Prüf- und Schleifstein der Gedan-ken, den besten Rathgeber der Sterb-lichen nannten sie ihn, priesen von ihm: daß etalles mildere, richte, polire; er f ö r-dre fo r tw a h r e n d tln b e ka n n te s ans Licht,und lasse Bekanntes in Dämmerungsinken, u. f.

Eben so könnte Man in einer andern Allegoriesagen, daß die Sterblichen mit diesem alten Gottin einem fortwadrenden Streit leben, daß mancheseiner Kinder sich anmaßcn, was keiner von ilmen,sondern Er allein gethan bat, und thun konnte; end-lich , daß unter seinem Namen er manche Glückli-che oft unerwartet mit dem reichsten Ruhm kröne.

Wem sind nicht jene Fabelnamen des AlterthumSbekannt, deren Einer oft die Erfindungen ganzerHerders Werke z. schön. Lit. u. Kunst. X. T