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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
Entstehung
Seite
283
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Kleine griechische Gedichte,

Zündet; im Anfang' klein, doch endend in bitteren

Schmerzen;

Denn kein Frevel gelingt lange den Sterblichen

wohl.

An die Göttin Roma, *)

Sey gegrüßet, o Nom, du Tochter Ares,Goldgekrönte, schreckliche Kriegcsgöttin,

Die auf Erden den unbezwingbar-hohen Himmel

bewohnet.

Dir allein vergönnte das ernste SchicksalKönigsruhm unerschüttert-ew'gcr Herrschaft,

Daß mit höchster Gewalt im weitsten Reiche du nur

gebötest,

Und mit starkem ehernem. Zügel lenk'st duMeer und Erde; sie fühlen Heines ArmesKraft, mit der du die fernsten Stadt' und, Völker

sicher regierest.

Selbst Ke mächtige Zeit, die sonst alles ändert,

Alles wankend macht und das Leben hichcr,

Dorthin wandeltsie gab dir ohne Wandlung glück-liche Siege.

- *) Nach dem lyrischen Gedichtchen, das der Erin-na beigelegt wird; es steht auch in Lrunks/tnaloLt, t0om, I, x. gg»