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II. N a e h l e s e
Alberne Frömmigkeit,
Alberne Menschen! Wenn sie der Götter Gaben ge-.
meßcn,
Sind sie gottlos, und fromm, wenn sie her Dä-mon verlaßt.
Lang same Wohlthat,
Jede Gefälligkeit muß leicht seyn, Schleichet sie lang-sam
Schweren Schrittes heran, ist sic nicht Grazie
mehr.
Lebens Umgang,
Wie sich Aufrichtigkeit mit höflichem Sinne verei-nigt?
Vor mir sey höflich, o Mann; hinter mir redlich
und klug.
Was schmerzet?
Daß ich mich dir vertraut, daß ich zum Freunde
dich wählte,
Glaub' es, schmerzet mich mehr, als die Geheim-nisse selbst,