zur griechischen Anthologie. i6r
Der letzte Wille eines Vaters.
Als Antigcnes einst, der Gclenscr, zum Hu-des hinabging,
Ließ er der Tochter noch freundlich die Worte zu-rück :
Liebe Tochter, von Antlitz schön, bewahre zur
Freundin
Dir die Spindel, sie hilft treu dir das Leben hin-durch.
dtnd gelangst du zur Eh', so halt' an der friedlichen
Sitte
Deiner Mutter, dem Mann ist sie das köstlichste
Gut.
D i 2 H ü N g f r ä tt.
Schon ist sie» die jungfräulicheBlume. Doch blüh-te die BluiNc
Bald ab» flöchte sie nicht HyMen zum Kranze
sich ein.
Drum so schäme dich nicht, du keusches Mädchen,
der Liebe:
Schuldig bist du für dich andere Blumen der
Welt-
Herders flLerke z. schön- Lit. tu Kunst. X» L VsKvK.Lkt.