au« der griechischen Anthologie. "3
Grabschrist eines Hirten.
Furchtsam eilte die Heerde mit kalter Flocke be-schneiet
Von den Bergen ; der Hirt folgte der Heerde
nicht mehr.
Ach Therimachus schlaft hier seinen ewigen Schlum-mer,
Unter der Eiche, wo ihn Feuer der Himmlischen
traf.
A st a ci d e s..
Den krekensifchcn Hirt Astacides haben die NymphenDiesen Bergen entführt. Heil'ger Astacides, jetztWeidest du unter den Eichen in Jovis Hainen. Ihr
Hirten,
Singet nicht Daphnis *) mehr, singet Astacides
Ruhm.
Der göttliche Weise.
Ein weiser ist mir Der und selbst ein Gott,
Der Schmach ertragen kann und zürnt nicht gleich.Die Zeit allein schon häuft des Frevlers Schuld, -Wie Götter-Rache langsam trifft, doch hart.
*) Ein liebenswürdiger Hirt, dessen Tod viele grie-chische Schäferlieder besangen.