I. Blumen
Die Flügel der Seele.
Unglückseliges Leben, das ohne Liebe gelebt wird!
Wort und Thal; es gelingt ohne die Liebe mir
nichts.
Trage bin ich und schleiche dahin; bei Zenophila's
Anblick
Flieg' ich, glücklich und leicht, wie der geflügelte
Blitz.
Also rath' ich es allen, der süßen Liebe zn folgen,
Nicht zu entflieh». Sie giebt Fittig' und Flügel
dem Geist.
M e l e a g e r.
Dies ist bas Grab Meleagers, der mit den Musen
und Amor
Auch die Grazien süßspxechend und lieblich ve»
band.
Die weibliche Liebe.
Ach wir Arme! Die Jünglinge lieben nicht wie wir
lieben:
Wcnn Verlangen sie quält, trösten einander sie
sich,