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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
Entstehung
Seite
118
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I. Blumen

Die Flügel der Seele.

Unglückseliges Leben, das ohne Liebe gelebt wird!

Wort und Thal; es gelingt ohne die Liebe mir

nichts.

Trage bin ich und schleiche dahin; bei Zenophila's

Anblick

Flieg' ich, glücklich und leicht, wie der geflügelte

Blitz.

Also rath' ich es allen, der süßen Liebe zn folgen,

Nicht zu entflieh». Sie giebt Fittig' und Flügel

dem Geist.

M e l e a g e r.

Dies ist bas Grab Meleagers, der mit den Musen

und Amor

Auch die Grazien süßspxechend und lieblich ve»

band.

Die weibliche Liebe.

Ach wir Arme! Die Jünglinge lieben nicht wie wir

lieben:

Wcnn Verlangen sie quält, trösten einander sie

sich,