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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
Entstehung
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110
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I 10

I. Blumen

Der häßliche Neid.

Neider haß' ich und neidete droben die glänzende

Sonne

Eine schönere; ich flöhe der häßlichen Glanz.

Die Unsterblichkeit.

Ehrensaulen und Bilder und laute Tafeln des Ruh-mes

Geben dem Lebenden hier hohe belohnende Lust;

Doch nur so lang' er lebet. Ins Reich der Schat-ten begleitet

Ihn kein ehrendes Bild , keine lobpreisende Schrift.

Tugend nur und der Weisheit Grazie folgen auch

dort uns

Unabtrennlich und hier lassen sie blühende Frucht.

Ss lebt Plato, so lebt Homerus. Sie nahmen der

Weisheit

Quelle mit sich und uns labt der Erquickenden

Strom.