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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
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I. Blumen

Der Markt des Lebens.

Staune nicht an den glänzenden Markt des mensch-lichen Lebens;

Doch versäum' ihn auch nicht! Kaufe, was kau-fen du kannst.

Und erharre der Zeit: sie ist die Göttin des Armen,Was man heut theuer erkauft, giebt sie dir mor-gen umsonst.

Das Gebet.

Jupiter, Gutes gieb mir und wenn ich auch nicht

darum bäte;

BöseS wende von mir; fleht' ich auch sehnlich

darum.

Das Grabmal der Ehegatten.

Wanderer, eile nicht! geh' nicht mit Schaudern

vorüber:

Denn nichts Trauriges schwebt hier um dies ru-hige Grab.

Kindeskinder sah ich : mein liebes einziges Weib ward

Alt mit mir und sie schlaft hier an der Seite bei

mir.

Dreien Söhnen gaben wir Bräute, wir wiegeten

fröhlich

Ihr aufblühend Geschlecht auf dem verjüngenden

Schoos,