Sechstes Büch.
§27
4 .
Trauet den Weißen nicht.
Trauet den Weißen nicht, ihr Bewohner desUfers! In den Zeiten unsrer Vater landeten die Weißenauf dieser Insel. Man sagte zu ihnen: da ist dasLand, eure Frauen mögen es bauen; feyd gerecht,seyd gut, und werdet unsre Brüder.
Die Weißen versprachen, und denNoch warfensie Schanzen auf. Eine drohende Festung erhob sich;der Donner ward in eherne Schlünde gesperrt; ihrePriester wollten uns einen Gott geben, den wirnicht kennen; sie sprachen endlich von Gehoösam undSklaverei.
Eher der Tod! — Lang und schrecklich wardas Gemezel; aber trotz den Donnern, die sie aus-strömten , die ganze Heere zermalmten, wurden siealle vernichtet. Trauet den Weißen nicht.
Neue, stärkere und zahlreichere Tyrannen habenwir ihre Fahne am Ufer pflanzen geschn. Der Him-mel hat für uns gcfochten. Regengüsse, Ungewitterund vergiftete Winde sandt' er über sie, sie sindnicht mehr, und wir leben und leben frei.
Trauet den Weißen nicht, Ihr Bewohner desUfers.