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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 8 (1821) Stimmen der Völker in Liedern
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526
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Z2Ü

IX. Lieder der Wilden.

3 .

Lodtenklage, um des Königs Sohn.

A IN p anani.

Mein Sohn ist im Kampfe gefallen! O meineFreunde, weint um den Sobn eures Führers. Traqtseinen Körper auf den Wohnplatz der Tobten. Einehohe Mauer beschützt ihn, und auf der Mauer sindStierköpfe mit drohenden Hörnern befestigt. Scheuetdie Wohnung der Tobten. Ihr Grimm ist schrecklich,und ihre Rache ist grausam. Weint um meinen Sohn.

Die Männer.

Nimmer wird das Blut der Feinde feinen Armröthen.

Die Frauen.

Nimmer werden seine Lippen andre Lippen küssen.

Die Männer.

Nimmer werden die Früchte für ihn reifen.

Die Frauen.

Nimmer wird er an einem zarten Busen ruhen.

- Die Männer.

Nimmer wird er singen, gelagert unter dickbe-laubten Bäumen.

Die Frauen.

Nimmer feiner Geliebten neue Lockungen zuflüstekn.

Ampanani.

Genug der Klagen über meinen Sohn. Fröh-lichkeit folge auf die Trauer! Morgen vielleicht gehnwir eben dahin, wohin Er ging.