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VIII. Deutsche Lieder.
Wo der Geyer auf dem Gatter sizt,
Da dcihen die Küchlein selten;
Es dünkt mich ein seltsam Narrcnspicl,
Welcher Herr sein'» Rathen gehorcht so viel.
Muß mancher armer Mann entgelten.
Ein edler Herr aus Thüringerland,
Herzog Wilhelm von Sachsen,
Ließet ihr die alten Schwcrtgroschcn wieder schla'n.Als euer Voreltern hab'n gethan,
So möcht' cu'r Heil wohl wieder wachsen.
So würden die Stadt' von Gelbe reich,
So würden wieder gute Zeiten,
So könnten euch eu'r arme Leut' bcistahn,
Wenn ihr sie in Nöthen thät rufen an.
Es war' zu stürmen, oder zu streiten.
Wo das gut' Geld im Land umfahrt,
Das haben die Pfaffen und Juden,
Es ist dem reichen Mann alles unterthan,
Die den Wucher mit den Juden ha'n,
Man vergleicht sie einem Stockruthen.
Hat einer dann der Pfennige nicht,
Er muß sie wahrlich schicken,
Der reiche Mann, der hat's daheim in seinem HauS,Er sieht gleich wie eine Steineiche heraus,
So geschieht manchem Armen oft und dicke.