VIII. Deutsche Lieder,
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Zo.
Der sächsische Prinzenraub.
Deutsch.
(Ich gebe dies Bergmannslied und das nachfolgendeyur zur Probe, wie die deutschen Lieder aufnehmen,die, wie diese beide, ein zum Bewundern treues Ge-mählde der Sprache, Denk- und Sehart einer Pro-vinz, theils an sich, theils insonderheit über den undjenen bekannten Borfall, sind. Schon in solchem Be-tracht sind Gesänge der Art höchst schätzbar: sie sagenmehr qls eine lange Charakteristik des Geschichtschreibers,)
Wir wokl'n ein Liedel heben an, ,
Was sich hat anqespunnen,
Wie's im Pleißnerland gar schlecht war b'stallt.Als den jungen Fürst'» geschah GewaltDurch Kunzen von Kauffungcn, ^
Ja Kauffungen!
Der Adler hat uff'n Fels gebaut,
Ein schönes Nest mit Jungen;hlnd wie er einst war g'flogcn aus.
Holt' ein Gey'r die Jungen heraus,
Drauf ward's Nest leer gesungen,
Ja gesungen.