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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 8 (1821) Stimmen der Völker in Liedern
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491
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Fünftes Buch, 49»

Drinnen der geschwinde Schütz

Seinen Bogen spannt

Und euch, wie der schnelle Blitz,

Trifft gar unbekannt.

Auf den Lippen wird er oftAuch zu finden fern,

Und sich bei euch unverhofftHeimlich schleichen ein. r.

Durch der Worte Süßigkeit >

Hat er seine Lust, . >

Euch zu stürzen nur in Leid -> ;

Schlau und unbewußt. - . >

Händedrücken keiner trau!

Er ist's, der es thut:

Er verbirgt sich so genau,

Quälet manches Blut,

Daß in Hoffnung wird geführtEiner Schönen Gunst,

Die doch nicht die Hand gerührt^

Es war Amors Kunst,

So er nun durch seine Pfeil'

Euch versiebt gemacht,

Wird er lachen und in EilGeben gute Nacht;

Sehet zu Wie? wo? und wannIhr dann Hülfe kriegt?

Der wird übel seyn daran, >

Der verwundet liegt.