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VIII. Deutsche Lieder.
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An eine Blume. *)
Deutsch.
Daß der Himmel dich schön geschmückek,Daß die Sonne dein Kleid gesticker^
Daß du prangest vor Gold und Seiden,
Kann mein Röschen gerne leiden.
Daß die Bienen so oft dich küssen,
Daß die Kranken dich preißen müssen.
Und die Aerzte dich heilsam nennen,
Mag mein Röschen gern bekennen.
Denn in allen denselben SachenKann ihr' Herrlichkeit dich verlachen.
Unter Blumen ist nicht dein'sglcichcn,
Was geschaffen ist, muß ihr weichen.
Deine Kleider vergehen schleunig,
Deine Farben, die nützen wenig,
Deine Kräfte sind zum Verderben,
Vielmals helfen sie auch zum Sterben.
Was
*) Das zarte Lied ist von Rist, einem zu sehr ver-gessenen Dichter. S. Rist's poet. Schauplatz.S. 267.