Drittes Buch.
Z37
28.
Süßer Tod.*)
Jst's wahr, daß Liebe sich an Tönen labet,
Spielt auf! gib ihrer mir genug! zu gnug!
Daß übersättigt meine L'ebe schwinde
Und sterbe. Noch einmal den Gang! — Er fallt
So sterbend! O, er überschlich mein Ohr,
So wie das süße Lüftchen übers Beet
Vom Veilchen haucht und stiehlt und giebk Gerüche —
Genug — nicht mehr! Dies klingt nicht mehr so
süß, -
— Nur, lieber Freund, das Stückchen! — jenen
alten
Altvaterfang! wir hörten's gestern Nacht —
Und mich dünkt, all mein Herz hob sich empor,
O, mehr als bei den luft'gen Arien,
Dem LLortgelese unsrer hüpfenden,
Taumelnden Zeiten — komm — Ein Berschen
nur!
Komm, lieber Junge, was wir gestern Nacht —Merk' es, Cesario, 's ist alt und plan,
Die Spinn - und Knittemädchen an der Luft,
H Lus l^slktk, - nigüt L. III. Ls. g.; wie einSeufzer, unübersetzbar.
Herders W.z.sch.Lit.u.Kunst. VIII. V