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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 8 (1821) Stimmen der Völker in Liedern
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228
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Und die Berge klagen wiederUnd die Wellen mit ihm weinen:

Ach, sie sinkt im Strahl der SonneUnd verwelkt am frühen Abend."

Unglück ist die macht'ge Eiche,

Die mit ihrem Berge wahret,

Zeit auf Zeiten kämmt das SchicksalIhr die starren grünen Haare."

Und dis Berge klagen wieder,

Und die Wellen mit ihm weinen:

Zeit auf Zeiten kämmt das SchicksalIhr die starren grünen Haare."

Wie der Hirsch, den Pfeil itti Herzen,So entfliehet unser Leben;

Eine Schnecke kriecht die HoffnungLangsam hinter seinem Fluge.

Kurzes Leben! lange Hoffnung!Nichtig Glück und daurcnd Unglück!"

Und die Berge klagen wiederUnd die Wellen Mit ihm weinen:

Kurzes Leben! lange Hoffnung!Nichtig Glück und'- daurend Unglück!"