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V. Lieder aus dem Süd.
Hyacinthcn, Anemonen,
Und die Damen ihres HofesSpröde Tulpen, die nicht duften,Aber prangen und stolzieren —
Alle stehen, alle warten,
Welche Freundin sie erwähle?
Und sic wählt das stille Veilchen,Aller Blumen Erstgcbohrne,
DaS im Grafe sich verhüllet,Und schon, eh es da ist, duftet,Duftet frühe Lcnzerquickung,
Und die Hoffnung aller Schwestern.
Alsobald im LorbeerwaldeIhres KönigsparadiesesFangen jauchzend vor EntzückungNachtigallen an zu schlagen;
Und so oft im grünen FrühlingDieser Pallast wiederkehret,
Singen Schäferin und SchäferNur das Veilchen und die Rose.
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