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V.
Lieder aus dem Süd.
Und dem König war's zuwider,
Daß sie so vor seinen AugenSeine Müh zu Spotte machten,
Machten seinen Wunsch zunicht.
Sprach, als er den Trupp ersähe.Sprach zu Selim, dem Alcaiden:„Untergchen soll die Sonne;
Denn sie blendet mein Gesicht."
Der Asarge warf Behörden,
Die sich in der Luft verloren,
Daß das Aug' es nicht verfolgteWo sie blieben , wo sie sielen.
In der Stadt an allen FensternStanden schauend alle Damen;
Auf des Schlosses GallertenBogen sich hervor die Damen.
Trat er vor und trat zurücke,
Immer rief das ganze Volk ihm:
„Aller mit dir! Aller mit dir!"
Und der König: „Weg mit dir!"
Zelindaja unvorsichtigGoß auf ihn, als er vorbeiflog,
Kostbar Wasser, ihn zu kühlen,
Da rief schnell der König: Halt!
Alle meyncn, weil es spat sey,
Soll das Spiel zu Ende gehen;
Doch der eifcrsüchtge König
Rufet: „Nehmt ihn, den Verräther!" —
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