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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 8 (1821) Stimmen der Völker in Liedern
Entstehung
Seite
197
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Zweites Buch.

Nicht nn Fenster, nicht nn -Pforte;Damit dich's nur tiefer schmerze.

Und so haß ihn bi» zum Tode,

Und genieß ihn viele Jahre.

Oder liebst du ihn, so müssestPlözlich du ihn todt erblicken,

Das ist doch wohl alles Unglück,

So dir Männer wünschen können.

Das, geb' Älla, müss' dich treffen,Stracks-wenn du die Hand ihm reichest.

Mit den Flüchen, mit den Schwüren,Kam er Mitternachts nach Tercs.

Fand d.n Pallast überdecketMit Ceschrei und Hellen Lichtern.

Und schon machten viele DienerPlaz zum Zuge, liefen alleHie und da mit Hellen Fackeln,

Alle reich in Livercien.

Dicht gerade vor den Bräut'gamSezte Gazul sich in Bügel.

Mächtig stieß er seine Lanze,

Stieß die Brust ihm durch und durch.

Und der Plaz wird voller Aufruhr,

Und der Mohr zieht seinen Sabel,

Bahnet Weg sich hin dzrrch alle,

Kehrt nach Medina zurück.