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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 8 (1821) Stimmen der Völker in Liedern
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187
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Zweites Buch,

Und schon geht der Mohr verzweifelndDa es sich so lange zögert,

Denket; nur von ihr Ein AnblickWird all' meine Flammen kühlen, "

Und da sieht er sie! Am FensterTritt hervor sie, wie die SonneAufsicht in dem Ungewitter,

Wie der Mond im Dunkel oufgeht.

Leise tritt ihr Zaid naher;

Alla mit dir, schöne Mohrin!

Ist es wahr, was meine Pagen,

Deine Dienerinnen sagen?

Sagen: Du willt mich verlassen,Wollest einem schnöden Mohren,

Der von deines Vaters GüternKaum noch ankam, dich vermahlen?

Ist cs wahr, o schönste Zaida?

Sage mir cs, tausche mich nicht,

Wolle mir cs nicht verhehlen,

Was soAauk ja alle wissen!

Tiefgebeugt erwicdert Zaida:

Ja, mein Guter, es ist Zeit nun,

Daß sich dein' und meine FreundschaftTrenne, weil es alle wissen.

Um und M bin sch' vtrlohren,

Wenn die Sache weiter fortgeht,

Alla weiß, wie es mich schmerzet,

Wie's mich drücket, dich zu lassen.