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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 8 (1821) Stimmen der Völker in Liedern
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126 !V. Lieder aus dem hohen Nord.

dgß lebhafte Empfindungen kein Vorrecht gesitteterVölker sind. Es ist nicht lange, als ich in Nu-higs l itt h a u isc he m Wörterbuchs blätterte,und am Ende der vorläufigen Betrachtungen überdiese Sprache eine hierher gehörige Seltenheit an-tras, die mich unendlich vergnirgte. Einige litthaui-sche Dainos, oder Licderchcn, nemlich wie sie diegemeinen Mädchen dafilbst singett. Welch ein naiverWitz! welche reihende Einsalti",

H a m a tt

in den Creuzzügen eines Philologen.

Es gibt in EutlaNd und Livland Strichs, Woman das undeutsche Volk bei aller Arbeit singenhört; aber nur eine Eadenz von wenigen Tönen,die viele AehNlichkeit mit einem Metro hat. Sollteunter ihnen ein Dichter aufstehen, so würden alleseine Verse nach diesem Maaßstab ihrer Stimmenseyn. So ward Homers monotonisches Metkutti,

sein durchgängiges Sylbenmaaß."

Mit frühem MorgenSey schon mein Pferd gefüttert.So bald's nur taget,

Mit SonnenaufgangMuß ich von hinnen reiten.

Da steht mein Vater,

Da mir zur Seite steht erDer alte Vater,,

Drangt sich an meine Seite,