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IV, Lieder aus dem hohen Nord.
^eit, das tertiunr camxarationis nicht zu über-schreiten; und was für Vorsichtigkeit in der Wahldes Ausdrucks zu einem Rathsel gehöre,, damit derHörende sogleich die vollkommene Ähnlichkeit desBildes mit dem Original begreife, werden sich wun-dern, daß sie bei einem unwissenden, uncultivirtenVolke Proben eines solchen richtigen Witzes antrcffcn,die den klügsten Nationen Ehre machen würden.Sie haben Rathsel unter sich, die alle wahren Ei-genschaften derselben besitzen; einige zeugen von ei-nem hohen Altcrthum, und sind also wohl von ih-ren Vätern auf sie gekommen, Probe: DerM o h n k o p s.
Ich keimte l als ich gekeimt hatte, wuchs ich,Als ich gewachsen war, ward ich ein Mädchen,*)Als ich ein Mädchen geworden war, ward ich einejunge Frau, **)
Als ich eine junge Frau geworden war, ward ichein altes Weib, ***) ^
Als ich ein altes Weib geworden war, bekam icherst Augen f)
Durch diese Augen kroch ich selbst heraus, ff)
*) Mohnblüthe, wie Madchenkranz gestattet.
**) Da die Blüthe des Mohns blaß und welk wirbund die Blatter hangen lasset, wie die Weiberihre Kopftücher.
***) Da die Blüthe ganz abgefallen ist.
f) Sqame im Mohnkopf.
ff) Wenn der Sqame durch die Saamenlöcher her-aus fällt.