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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 8 (1821) Stimmen der Völker in Liedern
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englischen und deutschen Dichtkunst. 55

lcnfleiß seines C ü r n e de St. Paleve in einekiistoirs litärairs eien Nrondnclours nach gefallig-stem Auszugs heit verwandeln wollen; vielleicht wärees weiter umher gekommen, als jtzt, da er denSchatz selbst gab und uns zutranle, daß wir unsnach dem Bissen schwäbischer Sprache leicht hinaufbemühen würden. Cr hat sich geirrt: wir sollen vonunserer klassischen Sprache weg, sollen noch ein an-der Deutsch lernen, um einige Liebcsdichter zu w-sen das ist zu viel! Und so sind diese Gedichtenur etwa durch den Einigen Gleim in Nachbil-dung , wenig andre durch Uebecsetzung recht unter dieNation gekommen; der Schatz selbst liegt da, we-nig gekannt, fast ungenutzt, fast ungelesen.

Aus altern Zeiten baden wir also durchaus keinelebende Dichterei, auf der unsre neuere Dichtkunst,wie Sprosse auf dem Stamm der Nation gewachsenwäre; da hingegen andre Nationen mit den Jahr-hunderten fortgcgangcn sind, und si^ auf eigenemGrunde, aus Nationalprodukten, auf dem Glaubenund Geschmack des Volks, aus Resten alter Zeitengebildet haben. Dadurch ist ihre Dichtkunst undSprache national worden, Stimme des Volks istgenutzct und geschätzt, sie haben i» diesen Dingenweit mehr ein Publikum bekommen, als wir haben.Wir armen Deutschen sind von jeher bestimmt ge-wesen , nie unser zu bleiben: immer die Gesetzgeberund Diener fremder Nationen, ibre Schicksalsent-scheider und ihre verkauften , ausgesogncn Sklaven,

Jordan, Po und Liberwie strömten oft sic deutsches Blund deutsche Seelen