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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 8 (1821) Stimmen der Völker in Liedern
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englischen und deutschen Dichtkunst. 53

eine Sprachgesellschaft oder liellss-I.sttrss-Acscks-mis einer solchen Kleinigkeit annebme, erkeller vonselbst. Hier ist dazu weder Lrt noch Zeit.

Ich sage nur so viel: Hatten wir wenigstens dieStücke gcsammlet, aus denen sich Bemerkungen oderNutzbarkeiten der Art ergäben aber wo sind sie?Die Engländer mit welcher Begierde haben sieihre alte Gesänge und Melodien gcsammlet, gedrucktund wieder gedruckt, genutzt, gelesen! Ramsay,-Percy und ihres Gleichen sind mit Beifall aus-genommen, ihre neuern Dichter Sbcnstone,Mason, Mallet haben sich, wenigstens schonund müssig, in die Manier hineinqcarbeitct: Dry-dcn, Pope, Addison, Swift sie nach ihrerArt gebrauchet: die altern Dichter, Ehaucer,

Spenser, Shakespear, Milton haben inGesängen der Art gelcbcr, andre edle Männer,Philipp Sidney, Selben, und wie vielmüßte ich nennen, haben gcsammlet, gelobt, be-wundert; aus Samenkörnern der Art ist der Brit-ten beste lyrische, dramatische, mythische, exi'cheDichtkunst erwachsen, und wir wir überfüllte,satte, klassische Deutsche wir? Man lasse inDeutschland nur Lieder drucken, wie sic Ramsay,Percy u. a. zum Theil haben drucken lassen, undHere, was unsre geschmackvolle, klassische Kunstrich-ter sagen!

An allgemeinen Wünschen fehlts freilich nicht.Als vor weniger Zeit die Barden-Windsbraut braus-te: wie wurde nach den Gesängen gerufen, biedergroße Karl gcsammlet haben soll! Wie wurden