-<^7enn wir gleich Anfangs die alten Britten alsein eignes Volk an Sprache und Dichtungsart abson-dcrn, wie die Neste der walischen Poesie und ihreGeschichte es darstcllt: so wissen wir, daß die Angelsach-sen ursprünglich Deutsche waren, mithin der Stammder Nation an Sprache und Denkart deutsch ward.Außer den Britten, mit denen sie sich mengten, ka-men bald dänische Kolonien in Horden herüber; dießwaren nördlichere deutsche, noch desselben Völkcrstam-mes. Späterhin kam der Ueberguß der Normänner,die ganz England umkehrten, und ihre nordischen inSüden umgcbildkten Sitten ihm- abermals aufdran-gcn; also kam nordische, deutsche Denkart in dre^Völkern, Zeitläuften und Graden der Kultur herüber:ist nicht auch England recht ein Kernhalt noroischerPoesie und Sprache in dieser dreifachen Mischungworden?
Ein Wink sogleich aus diesen frühen Zeiten fürDeutschland! Der ungeheure Schatz der angelsäch-sischen Sprache in England ist also mit unser, undda die Angelsachsen bereits ein Paar Jahrhundertevor unserm angeblichen Sammler und Zerstörer derB'ardengesänge, vor Karl dem Großen, hinüber