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gess auf einem DauMe des Lebens freuet; je mehrer ganz auf diese wirkt und sie ganz auf sich wirkenläßt, nicht halbirct, meistert, schnitzelt, abstrahiret;je freyer und göttlicher er, was er empfangen hat,in Sprache bringen kann und darf, sein Bild vonHandlungen ganz darstellt und durch die ihm einge-bohrne, nicht aufgehestete Kraft wirken laßt; endlichje treuer und wahrer die Menschen um ihn dies al-les empfangen, aufnekmen, wie ers gab, in seinenTon gestimmt sind, und Dichtkunst auf des Dichters,Nicht auf der Zuhörer Weise wirken lassen; da lebt,da wirkt die Dichtkunst; und gerade ist dies inden Zeiten der ganzen wilden Natur, oder auf denersten Stufen der politischen Bildung. Weiterhin,je mehr Kunst an die Stelle der Natur tritt und ge-machtes Gesetz an die Stelle der lautern Empfindung(Zustände, in denen die Menschen nichts mehr sind,oder was sie sind, ewig verhehlen), wo Man sich Sin-ne und Gliedmassen stümmelt, um die Natur nichtzu fühlen oder nicht von sich weiter wirken zu las-sen ; wie ist da Poesie, wahre, wirkende Sprache derNatur möglich? Lüge rührt nicht; Kunst, Zwangund Hcucheley kann nicht entzücken, so wenig alsNacht und Finstekniß erleuchten. Dichtet (im wört-lichen Verstände) dichtet immer *); erdichtet euch
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