IX. Der fliegende Wagen rc. 333
gerufen; an Israel erging die vorige Bitte, und„hören ist gehorchen!" antwortete er; gehe hinund tröste deinen Vater." Er strich den Ring;der Genius erschien; dieser, da er die Entführtenirgend fand, wandte sich zum Geist der Lüfte, undmit Einem Stoß hatte dieser sie aus dem Abgrundeherauf, den schwarzen Erdegeist tödtend. AufSchwingen des Zephyrs setzte er sie, die Laute inder Hand, auf ihren Sopha nieder. Sie rührte dieSaiten, der König hörte., den Gesang und flog zuihr; die Prinzessin gleichfalls. Sie erzählte ihnenihre Wundergcschichte.
Indes stand der Genius der Lüfte, der sie wie-hergebracht hatte, ernst vor Hassan da: „Du bistmeinem Rathe nicht gefolget. Wozu hast du meineGeschenke gebraucht, die ich dir anverkraute? Nurdem Müssiggange, dem Hunger umd der Wollusthast du aedienct. Fürchte dich! dir nahet ein Unfall/'Er entschwand, eben als die Prinzessin cintrat, ih-rem Gemahl dankend, ihm die Freude^des Vatersverkündend. Dieser, der sich vor Dank nicht zulasten wußte, bot ihm sein Königreich an und mach-te ihn zuletzt — zum Mitregenten. Ach, wäre crsnie geworden!
Dann jetzt fammleten sich um ihn Schlangenund Hyänen des Neides, der Verfolgung. DieSchlangen züngelten ihm Argwohn ins Lhr; dieHväne stiftete Aufruhr. „Wie? einem unbekanntenFremden, einem Betrüger, einem Zauberer sollte»Wir dienen?" Die Veziere regten nicht nur Volk