und Epcmpel der Tage.
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Vernunft noch Gewissen," schrie der Eine;„du keins von Beyden," schrie der Andre noch lau-ter. „Du bist ein Betrüger! " rief Jener; „ duhast ein Herz voll Ranke, (sprach dieser) aus demGerechtigkeit und Billigkeit verbannt ist."
Uang-yong-ming wandte sich zu seinenSchülern. „Höret ihr, sprach er, diese Sacktragerführen die Sprache der Philosophie." „Philoso-phie?" (erwicdrrtc Einer derselben) ich höre janichts als Schrcyen und Schimpfen." „Wie?sprach Uang-yong-ming, höret ihr nicht, daßsie alle Augenblicke die Worte wiederholen: Ver-nunft, Gewissen, Herz, Gerechtigkeit?Wenn das nicht Philosophie ist, was ists denn?"„Es mag Philosophie sepn, was brauchts denn aberbeym Philosophiren des Schrcpens, des Schim-pfens?" „Das kommt daher, antwortete der Leh-rer, weil jeder von diesen Beyden nichts als deSGegners Fehler gewahr wiro, die (einigen aber nichtstehet. O wie viel haben sie ihresgleichen!"
„Das größte Uebel eines Menschen, fuhr erfort, ist Hochmuts). Ist ein Sohn hoffartig,' soist ec nicht ehrerbietig gegen seine Eltern; ein stolzerUnterthan hört auf, ein guter Unterthan zu seyn.Ein stolzer Vater verliert den Vatersinn; ein stol-zer Freund die Gesinnungen des Freundes. WasLsun und Tan sc hu wurden, wurden sie durchStolz; alle ihre Fehler waren Früchte dieses faulenBaumes. Ihr, die ihr nach Weisheit strebet, ent-fernt euch keinen Augenblick von der himmlischenVernunft, die das Wesen unsrer Seele aus-macht; sie ist an ihr selbst rein und erleuchtet, und