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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 9 (1821) Blumenlese aus morgenländlichen Dichtern
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und Exempel der Tage. ° 28--

Ochsen und Vögeln lebe? Wohnt nicht jede Gat-tung Key ihres Gleichen? und ist dies nicht Natur-crdnung? Wenn ich mit den vecschiednen Völkernmeines Landes nicht leben darf, mit wem soll ichdann leben?"

Man sagt und klagt, daß Zeiten und Sittenböse sind und schlechter werden; waren sie gut, sodürfte ich nicht umherreisen, sic zu bessern." Ecsuchte sich eine Furt durch den Fluß und fuhr weiter,

Tsu-lu blieb auf dem Wege zurück. Er be-gegnete einem Greis, der einen Korb auf seinemStabe trug.Begegnetet Ihr keinem Wagen?"fragte er den Alten.E», sprach dieser, Ihr seichein junger, starker Mann; Ihr solltet etwas besseresthun, als Eurem Meister nachziehn. An ibn denketIhr allein, und wisset übrigens kaum Reis undErbsen, Gerste und Weizen zu unterscheiden." Hie-mit setzte er den Korb nieder, und jätete Unkrautaus auf seinem Ackerlande.

Tsu-lu setzte sich zu ihm, und erfuhr, daßauch er, einst ein Skaatsdicner, sich der Zeitenwegen, hieher aufs Land gezogen habe. Er führteihn in sein Haus, wo Alles wohl eingerichtet war,stellet« ihm seine Kinder vor, bewirthcte ihn und ließihn, mitleidig über die Mühe, die sich Kuug-Tsegebe, von sich. Als Tsu-lu seinen Meister wiederfand, erzählte er ihm alles; Kung-Lse aberschickte ihn zurück an den ländischen Weisen und ließihm sagen:Wenn verständige und geschickte Man-Herders W. z. sch. Lit. u, Kunst. IX. T