aus verschiedenen Morgenland. Dichtern. 207
Was in deiner Gewalt ist.
Niemand der Sterblichen je zu kranken, das Hab
ich in Händen;
Doch zu verhüten den Neid, steht nicht in mei«ner Gewalt.
Mißbrauch.
Tugend zu mißbrauchen, ist gefährlich,Weil gefährlicher als keine haben.
Dem Namenlosen.
N-Halllls Rede.
O daß.mein Ohr dich horte! Daß ich dichZu meiner Rechten mit mir wandeln sähe,
Denn in mir weint mein Herz vor Unmuth, ich
verhülle
Mein Angesicht dem Lästrer deiner Lehre.
Wind ist sein Wesen, ein versengenderWind aus der Wüste, der den Hauch erstickt,
Und jede Pflanze tödtet.
Trau ihm nicht,
Dem Höhner der Religion, 0 Jüngling!
Er scherzt dir Thränen zu, und sendet Pest umher.Wie klapperndes Gebein am RabensteinZu Nacht den Wanderer mit Grausen füllt;