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V. Vermischte Stücke
Wie die Sommernacht, wie der Silbermondstrahl,Auge warst du dem Fürsten, wie dem Armen;
Eins nur kanntest du nicht, das Gift der Schlan-gen.
Worte des Trostes gabst du uns, nicht Wermuth:Heucheltest nie uns Demuth, nie uns Freundschaft.Ungesehen auch warst du edel, übtestIm Verborgenen Guts, wie Gott, dein Vater.
Nie erwartetest du, was du nicht selberLeisten konntest, o du der Menschheit Zierde.
Und gcwelket so bald sind deine Blüthen!
Deine Zweige, wie sinken sie zur Erde!
Klagt mit mir, Jungfrauen! o klagt, ihr Knaben !Seine schöne Gestalt ist uns entnommen!
Nie eröffnet sich uns sein holder Mund mehr»
Die mähende Zeit.
Wo ist deine Mutter? wo ist dein liebender Vater?
Wo die Freunde, die einst mit dir die Jugendgetheilt?
Wo so viele, die um dich lebten? Sie blühten wie
Baume,
Hart am Ufer; der Strom riß mit dem Ufer siehin.
Also mähet die Zeit; sie mäht zur Rechten und
Linken,
Dir vor den Augen, und du, Sterblicher, stehestcs nicht.