IV. Gedanken einiger Vramanen.
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Der Freund.
O wer erfand den Edelstein der Sprache,
Die kurze Sylbe Freund? Er nannt' in ihrDes Lebens Trost, den Retter von Gefahren,
Von Gram, und Furcht, und Selbstbetrug, und
Noch;
Den treuen Schatz von unserm Leid und Freuden,Der Wunden Balsam, unsrer Augen Salbe,
Des Herzens Arzt, von uns das beßce Selbst.
Die Kohle.
Flieh ein schwarzes Gemüth; wirf weg die garstige
Kohle,
Glühend brennet sie dich; glutlos beschmutzt sie
die Hand.
Der treulose Freund.
O wie tiefer schmerzet uns der Unfall,
Wenn uns süße Worte schlau betrogen,
Wenn uns Freundesdienst in Unglück lockte,
Wenn uns Hoffnung, Glaub' und Treue tauschten!Mutter Erde, kannst du Menschen tragen,
Die, wenn Unschuld ihnen sich vertraute,
Sie mit süßer Freundschaft Milch vergiften?