II. Das Rosenthal.
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Trost des Lebens.
Im Ungemach verzage nicht den Tag zu sehn, > ^Der Freude dir für Sorgen bringt, und Lust für
Gram.
Wie oft begann ein gistger Wind, und schnell daraufErfüUete der leiblichste Geruch die Luft!
Ost drohte dir ein schwarz Gewölk; und ward ver-weht.
Eh es den Sturm ausschüttete aus dunkelm Schoos.Wie mancher Rauch, der sich erhob, war Feuer nicht!Scy also stets, im Unfall auch, voll guten Muths.Die Zeit bringt Wunder an den Tag; unzahlbar sindDie Güter, die du hoffen kannst, vom großen Gott.
Dank des Sterbenden.
Unter des Tygers Zahn hört' ich den Leidenden beten:,,Dank dir, Höchster, im Schmerz steck' ich, doch
nicht in der Schuld.".
Müh' und Belohnung.
Willt du den Honig kosten, und Bienenstiche nicht
ausstehn?
Wünschest Kranze des Siegs, ohne Gefahren der
Schlacht?
Wird der Taucher die Perle vom Meeresgründe ge-winnen ,
Wenn er, den Krokodill scheuend ^ am Ufer ver»
zieht?
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