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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 9 (1821) Blumenlese aus morgenländlichen Dichtern
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II. Das Roscnthas.

Die eigene Weise.

Jeglichem dünkt sein Witz und seine Weise die beste,^ Wie sein eigenes Kind Jedem am schönsten ge-fallt.

Ware Verstand und Geist von unsrer Erde ver-schwunden ;

Glaubcte Jeglicher doch:Meinen behielt ichzurück."

Vernunft und Sprache.

Reden erhöhet der Menschen Geschlecht hoch über

die Thiere;

Sprichst du ohne Vernunft, stehet das Thier dirvoran.

Kunst und Glück.

Nicht durch Streben allein erlangt man Ehren und

Reichthum;

Mehr als alle Gewalt fördert ein günstiges Glück,Hingen hundert der Künste dir auch an jeglichem

Haupthaar;

Alle hangen umsonst, kränzet das Schicksal sienicht.