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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 9 (1821) Blumenlese aus morgenländlichen Dichtern
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121
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n. Das Nofcnthal.

12t

Wie dann, daß ich von ihm öfter mich fühle sofern?

Kann ich den Freund, der in Armen mich halt, ab-wesend beweinen?

Kann ich mich dem entziehn, der mir mich sel-ber geschenkt?

Gottes und der König? Furcht.

Fürchteten Gott wir so, wie wir die Könige fürch-ten ,

Engel waren wir dann, machten zum Himmeldie Welt.

Die heitere Stirn.

Suchst du Hülfe des Freundes, so suche mit heitrem

Gesicht sie;

Leichter gedeihet ein Wort unter der fröhlichenStirn. /

Mußt du des Herzens Kummer auf Erden Einem

vertrauen,

Gehe zum Heitern, er ist auch der barmherzigeMann.

Der Verstoßene.

Allenthalben irret umher, wen Gott von der Thür stößt ^Wem er sie öffnet, den nimmt jeder mit Gütigkeit auf.