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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 9 (1821) Blumenlese aus morgenländlichen Dichtern
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II. Das Rosenthal.

Sprach ich ihn an:Warum, Mühseliger,Arbeitest du, und gehest lieber nichtAu Chakcm-Tai's Haus, wo jeder jetztZm Ucberflusse speiset? "Wer das Brod,Antwortet' ec: sich selbst erwerben kann,

Hat Chatem-Tai's Haus nicht nöthig." Der,Ihr Freunde, war ein Edlerer als ich."

Haus und Hof.

Kleider, die uns ein König verehrt, sind herrliche

Kleider;

Aber ein eigen Gewand, auch ein geringeres,

ziemt.

Köstlich schmecken Gerüchte Key Tafeln prächtiger

Herren;

Aber ein eignes Mahl, sicher und fröhlich, er-nährt.

Unwürdiger Gewinn.

Schmecket die Speise dir süß, die du durch Betteln

erkaukr hast?

Zieret das Kleid dich wohl, das dir die Schande

gereicht?